26. SSW - warum arbeite ich noch? - MamaWahnsinnHochDrei
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Arbeiten in der Schwangerschaft MamaWahnsinnHochDrei

26. SSW – warum arbeite ich noch?

Arbeiten in der Schwangerschaft – im Moment werde ich sehr, sehr oft mit diesem Thema konfrontiert und gefragt, ob ich noch arbeite. Wenn ich dann bejahe, höre ich häufig: „Warum eigentlich? Du hast ja die Kinder und den Blog auch noch!“ Tja, warum eigentlich? 

Arbeiten in der Schwangerschaft

Gleich am Anfang muss ich kurz ausholen und, bevor ich näher auf meine Situation eingehe, gestehen, dass ich unheimlich froh und dankbar darüber bin, dass ich in Österreich lebe. Wir dürfen hier bereits mit der 32. Schwangerschaftswoche in den Mutterschutz gehen, also acht Wochen vor dem errechneten Geburtstermin. In Italien, wo ich auch gearbeitet habe, beginnt die Schonfrist erst vier Wochen davor. Ebenso in Slowenien – hier hab ich sogar den direkten Vergleich: Meine Kolleginnen, die in der slowenischen Tochter-Bank beschäftigt sind, arbeiten vier Wochen länger und müssen schon viel früher zurück.
Die Selbstständigkeit lass‘ ich wohlweislich außen vor. Nur so viel: Bewunderung, meine Damen!!!!

So, nun aber zurück zu mir und zu meiner Lage, denn im Grunde könnte ich aufgrund meines Alters und auch wegen der vierten Schwangerschaft sicherlich schon in den vorzeitigen Mutterschutz gehen. Jede und jeder würde das verstehen und ganz bestimmt auch mein Chef.

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Bewegung

Doch irgendwie ist mir überhaupt nicht danach. Klar, es ist ab und zu anstrengend und ich bin auch teilweise müde, allerdings bin ich heilfroh darüber, dass es mir Summa Summarum gut geht. Ich habe kaum Beschwerden, es zwickt und zwackt zwar manchmal, im Prinzip bin ich jedoch fit und versuche, es auch zu bleiben. An meinen Arbeitstagen gehe ich bewusst mehrmals täglich (Termine, Erledigungen, …) die drei Stockwerke hinauf in mein Büro  (hinunter freilich auch) und benütze nicht den Lift. Keine Sorge, selbstverständlich schnaufe ich danach wie ein Walross und bekomme schwer Luft. Mir ist es jedoch wichtig, in Bewegung zu bleiben.

Auch könnte ich beim Blog kürzer treten – tu‘ ich aber ebenso wenig. Ich war letzte Woche noch zwei Tage in Wien bei einigen Terminen und vergangenes Wochenende in Salzburg bei der K3. Es bereitet mir einfach irrsinnigen Spaß und ich bin so froh, es machen zu können. Sollte beim Bauch-Zwergi und mir alles passen und okay sein, möchte ich im Jänner blogmäßig sogar noch nach Hamburg und nach Südtirol.

Ich bin einfach so unfassbar dankbar darüber, dass es mir trotz Mini-Wehwechen gut geht und der kleine Liebling in meinem Bauch und ich keine Beschwerden haben. Das ist nämlich leider nicht selbstverständlich. Bei meiner ältesten und auch bei meiner Midi-Maus ging ich ungefähr zu dieser Zeit – also in der 26. Schwangerschaftswoche – in den vorzeitigen Mutterschutz. Mein Muttermund war damals verkürzt und ich musste mich schonen. Umso schöner ist es wahrscheinlich gerade deshalb, dass das weder bei meinem Mini-Mädi vor mehr als drei Jahren der Fall war, noch jetzt ist. „Alles wunderbar!“, so mein Frauenarzt. Seine Worte in Gottes/Buddahs/Allahs/Beliebigeinsetzbar Ohr!

Und ich hoffe innigst, dass das auch so bleibt und es dem kleinen Bauch-Zwergi und mir weiterhin gut geht.

In diesem Sinne würde es mich sehr interessieren, wie das bei euch so war? Arbeiten in der Schwangerschaft – wie lange habt ihr gearbeitet? 

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PS: Details über mich, das Alter meiner Mädis, meinen Mama Blog etc. findet ihr hier.

10 Comments
  • Janine K.
    Posted at 09:35h, 04 Dezember Antworten

    Ich wurde vier Wochen vor dem MuSchu von meinem FÄ rausgezogen, da mein damaliger (!) Chef in keinster Weise Rücksicht auf mich genommen hat. Ich bewundere deine Energie. Und nach Hamburg musst du kommen. 😉 Vielleicht kann man dich ja mal sehen 😄
    Alles Gute weiterhin.

    LG Janine

    • verena
      Posted at 22:15h, 06 Dezember Antworten

      mache ich ! Würde mich sehr freuen! Alles Liebe, V

  • Petra
    Posted at 10:06h, 04 Dezember Antworten

    Beide Male hab ich bis zum Beginn des Mutterschutzes gearbeitet bzw davor noch ein bisschen Urlaub konsumiert. Bei meinem Sohn musste ich von der 11. bis zur 13. Woche liegen wegen eines Hämatoms in der Gebärmutter. Ansonsten waren beide Schwangerschaften problemlos, somit kein Grund nicht zu arbeiten 😉

    • verena
      Posted at 22:16h, 06 Dezember Antworten

      Oje – das mit dem Hämatom klingt aber krass. Hat sich das dann wieder eingependelt? Alles Liebe, V

  • Martina
    Posted at 10:37h, 04 Dezember Antworten

    Toller Beitrag, vielen Dank! Ich lebe in der Schweiz und hier gibt es leider keinen Mutterschutz vor der Geburt. Die meisten Frauen lassen sich die letzten 2-3 Wochen von ihrer Frauenärztin krankschreiben. Ich habe bis eine Woche vor ET gearbeitet und würde mir wünschen, dass sich die Schweiz hinsichtlich des Mutterschutzes und der anschliessenden Elternzeit (hier Mutterschaftsurlaub genannt für einen Zeitraum von 14 Wochen) ein Beispiel an den Nachbarländern nehmen würde.

  • Kati B.
    Posted at 11:19h, 04 Dezember Antworten

    Ich musste in der 30. SSW. vorzeitig in den Mutterschutz. Habe aber sehr gerne gearbeitet und hätte auch gerne noch bis zur vollendeten 34. Woche durchgehalten. Ich kann dich sehr gut verstehen. Wenn es dir gesundheitlich und körperlich gut geht, warum solltest du vorzeitig in den Mutterschutz gehen.

  • Sandra
    Posted at 11:30h, 04 Dezember Antworten

    Hallo Verena,

    Ich verstehe dich gut. Ich hab beim ersten Kind auch früher aufhören müssen zu arbeiten. Beim zweiten war alles gut und deshalb hab ich bis zur 29. Woche gearbeitet, dann Urlaub aufgebraucht. Beim dritten hab ich bis zum letzten Tag gearbeitet, war nicht immer ganz einfach, aber es ging mur gut also warum früher aufhören. Danach zu Hause war es anstrengender als im Büro 😉
    Wünsche dir weiterhin eine entspannte gesunde Schwangerschaft!

    Ganz liebe Grüße!

  • Amy
    Posted at 12:51h, 04 Dezember Antworten

    Ich bin beim ersten Kind bereits ab der 10. SSW zu Hause geblieben & beim 2. schon ab Bestätigung der Schwangerschaft in der 8. SSW. Dazu muss ich allerdings sagen, dass ich Krankenschwester bin & beim ersten Kind in einer Notaufnahme gearbeitet habe. Mein direkter Vorgesetzter hatte eine, vorsichtig formuliert, eigene Interpretation des Mutterschutzgesetzes!

    • verena
      Posted at 22:13h, 06 Dezember Antworten

      Liebe Amy! Es kommt immer auf den Job drauf an – in der Notaufnahme geht das absolut nicht. Alles Liebe, Verena

    • verena
      Posted at 22:14h, 06 Dezember Antworten

      Liebe Amy! Das ist absolut nachvollziehbar, es kommt immer auf den Job drauf an. Alles Liebe, Verena

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