Mompreneur: Ulli, die Erfinderin des Mamiladens - MamaWahnsinnHochDrei
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Mompreneur: Ulli, die Erfinderin des Mamiladens

Heute möchte ich euch wieder eine tolle Mompreneur vorstellen, eine besondere noch dazu. Die liebe Ulli, selbst eine dreifache Mama, hat ihren sicheren Job als Hebamme aufgegeben und ihr Herzensprojekt, den Mamiladen, eröffnet. Der Erfolg spricht für sie: Mittlerweile gibt es sieben Shops in ganz Österreich. Vielleicht ist das Konzept auch etwas für euch oder eure Stadt? 

So viel vorab: Wer den wundervollen Mamiladen oder vielleicht besser, diesen schönen Mama-Treffpunkt, kennt, muss ihn einfach lieben. Neben den neuesten Trends und tollen Produkten für Mütter und Kinder hat man in Klagenfurt beispielsweise die Möglichkeit, sich mit den Kleinen in das entzückende Café zurückzuziehen. Seit Anfang Oktober wird dort ein leckeres Frühstück angeboten. Außerdem gibt es immer wieder hilfreiche Kurse und auch Lesungen für die Kleinen.

Es freut mich sehr, dass uns Ulli heute mehr über ihr Projekt und ihre Anfangsschwierigkeiten erzählt.

MOMPRENEUR Ulli Kogler


Liebe Ulli, bitte sei so lieb und erzähle uns von deiner Idee und deinen Anfängen. Wie ist es dazu gekommen?

Ulli: Die Idee ist während meiner ersten Schwangerschaft und Karenzzeit vor mittlerweile 13 Jahren entstanden. Als Hebamme erzählt man allen Mamas, die man betreut, was gut ist – was hilft. Doch es war für mich selbst schwer, alles an einem Ort zu bekommen. Ich hab viel online geshoppt, im Hebammen-Sortiment gestöbert. Mein Wunsch war es, einen Shop für Mamas zu machen – sie können ohne Hemmungen zu uns kommen und einfach fragen. Da ich zu diesem Zeitpunkt aber alleinerziehend war, habe ich mich nicht getraut. Die Zeit hat erst reifen müssen.
Als ich dann vor knapp fünf Jahren einen kleinen Sohn bekam, war es für mich klar. 15 Monate nach der Geburt gab es die Eröffnung in Klagenfurt.
Wir haben ein breites Sortiment und etliche Marken wie Meilen, Rice, Popolini, Disana, T Naturkind, Timerland, Petit Bateau und und und…

Spannend. Wie ging es weiter? Gab es Anfangsschwierigkeiten? 

Ulli: Naja, Schwierigkeiten wäre jetzt übertrieben. 😉 Einen Monat nach der Eröffnung wurde ich unverhofft wieder schwanger. Ich habe damals nicht damit gerechnet, der  Shop war gerade im Aufbau. An eine Schließung dachte ich aber nie, der Zuspruch war immer da und außerdem: Wenn der Job im Mamiladen nicht kinderfreundlich ist, welcher Job ist es dann? Wir haben zum Beispiel auch eine Mitarbeiterin, die jeden Samstag ihre kleine Tochter mit ins Café bringt. Für mich hieß es daraufhin: Augen zu und durch! Und es hat zum Glück funktioniert, wir sind inzwischen in eine viel größere Location gezogen und meine Kleine geht vormittags schon in den Kindergarten.

Mittlerweile gibt es sieben Shops in ganz Österreich, in Klagenfurt, Linz, Lienz, Altenmarkt, Villach, Zeltweg und Wolfsberg. Es handelt sich dabei um Franchisenehmerinnen. Wie ist es dazu gekommen? 

Ulli: Eine Grazer Mama ist an mich herangetreten und hat diese Idee eigentlich geboren. Sie wollten in Graz einen Shop aufmachen – wir haben soweit alles vorbereitet, jedoch ist gerade dieser Mamiladen dann aus privaten Gründen nicht eröffnet worden. In weiterer Folge kamen die Anfragen von den anderen Mamas an diversen Standorten. Wir sind ein tolles Team, haben eine WhatsApp-Gruppe, tauschen uns aus, die Gruppendynamik ist auch für mich von großem Vorteil. Es gibt Sammelbestellungen und vieles mehr.

Was ist dir bei deinen Franchisenehmerinnen wichtig, worauf achtest du? Schließlich ist der Mamiladen dein Baby. 

Ulli: Jede Franchisenehmerin muss authentisch sein, es soll ihr um die Sache gehen. Es ist komplett egal, was sie vorher gemacht hat, wir alle sind Quereinsteigerinnen.
Sie muss wissen, welchen Bedarf es in ihrer Stadt gibt Jeder Mamiladen ist regionsunabhängig – überall wird etwas anderes gebraucht. Manchmal mehr Mode, manchmal mehr Café oder mehr Kurse. In unserem Flagshipstore in Klagenfurt haben wir alle drei Themen vereint.

Abschließend bitte noch, liebe Ulli: Deine Ratschläge an Mamas, die sich selbständig machen wollen? 

Ulli: Man muss von Anfang an das Risiko für sich abschätzen und immer einen Plan B in der Schublade haben. Ich habe mich als alleinerziehende Mutter nicht über dieses Projekt getraut und das war gut so. Die Zeit hat erst reifen müssen. Und nicht vergessen werden darf natürlich auch nicht die Leidenschaft – ohne Leidenschaft geht nichts!

In diesem Sinne: Liebe Ulli, vielen herzlichen Dank für das Interview, alles, alles Gute für dich und dein tolles Konzept. Ich bin dir überaus dankbar, dass es in meiner Heimatstadt einen Mamiladen gibt.
Sollte euch das Konzept interessieren und ihr nähere Infos von Ulli haben wollt, könnt ihr sie gerne per Mail kontaktieren:  u.kogler@mamiladen.com.

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PS: Details über mich, das Alter meiner Mädis, meinen Mama Blog etc. findet ihr hier.

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