Schulbeginn mit Höhen und Tiefen (für Mama)... - MamaWahnsinnHochDrei
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Schulbeginn mit Höhen und Tiefen (für Mama)…

Schulbeginn – die ersten zwei Wochen wären fast um, es ist Zeit zum Resümieren. Man möchte annehmen, dass ich als (Ein)-Schulkind-Mama das Prozedere schon kennen müsste, doch irgendwie wird es trotz Erfahrung nicht automatisch leichter, im Gegenteil, das mit dem Loslassen fällt mir schwer. Scheinbar aber nur mir. Denn ganz anders als ihrer große Schwester verhält sich nämlich unsere süße Midi-Maus. 

Die selbstbewusste Prinzessin hat mir schon am zweiten Tag erklärt, dass sie den Schulweg alleine bewältigen will. Das Wort Schulweg ist jetzt vielleicht etwas übertrieben und die überbesorgte Mama kommt wieder zum Vorschein, konkret handelt es sich eigentlich um 200 Meter. Um den Weg vom Auto über die gesicherte Kreuzung zum Eingang und bis in den ersten Stock. Mhmmm…. Mein Schatz braucht keine Hilfe, keine Unterstützung. Sie will definitiv nicht vor die Klasse begleitet werden. Als ich ihrer großen Schwester, unserer Zweitklässlerin, still und heimlich zuflüsterte, sie solle bitte ein Auge auf die Schulbeginnerin werfen, gab es eine Schreierei. “Ich habe das gehört, ich kann das alleine!”, erklärte mir meine Midi-Maus.

Ohne Schultüte

Tja… Die schiefe Optik und die Tatsache, dass sie das einzige Mädchen aus ihrer Klasse war, die am zweiten Tag und auch den Rest der ersten Woche alleine zum Unterricht kam, muss mir egal sein. Wie auch die Gegebenheit, dass sie am ersten Tag als einziges Kind keine Schultüte mit hatte… Allerdings schaffe ich das mit dem Egal-sein nicht. Im Gegenteil: Mir ist das heute noch unangenehm und es tut mir so unendlich leid. Denn es ist ja auch nicht so, dass sie keine Schultüte gehabt hätte. Just zur Info, eine super tolle noch dazu. Doch irgendwie war ich – offen und ehrlich gesagt – überfordert.

Ich bin mit meinen zwei Schulmädchen, vollbepackt mit allen bereits schön beschrifteten Schulsachen x 2, Werkkoffer x 2, Zeichensachen x 2, Turngewand x 2 etc. bei Regen in die Schule gehuscht. Da es schüttete, erklärte ich meinen Zuckerpuppis, dass es reiche, wenn sie die Schultasche nehmen, die Schultüte werde nur nass und kaputt, wir können sie später gemeinsam aufmachen. Im Hinterkopf hatte ich noch das letzte Jahr, bei meiner großen Maus hieß es: “Bitte ohne Schultüte kommen.”

Mhhhhhh… Was soll ich sagen? Natürlich waren wir die Einzigen ohne Schultüte. Und beim ersten Klassenfoto inklusive Tüte sah sie mich verzweifelt an. Danach hat sie mir die Leviten gelesen und war traurig: “Mama, schau’ die anderen hatten alle eine!” Ich tat mir schwer sie zu trösten, weil sie recht hatte – wenigstens stimmte sie dann der Inhalt versöhnlicher.

Die anderen Eltern waren weitaus schlauer, sie brachten die anderen Dinge erst im Laufe der Woche. Tja, das hätte ich wahrscheinlich auch tun sollen, denn dann hätte ich meinen Goldschatz wenigstens noch begleiten dürfen…

In diesem Sinne gelobe ich Besserung. Spätestens bei Kind Nummer 3. Oder Kind Nummer 4. Oder Kind Nummer 5. 🙂
Habt ihr ähnliche Erinnerungen oder lief bei euch alles reibungslos ab?

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PS: Details über mich, das Alter meiner Mädis, meinen Mama Blog etc. findet ihr hier.

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